Schlämmverfugung
Die Schlämmverfugung eignet sich insbesondere in Fällen von starker Verwitterung am Fugennetz einer Klinkerfassade.
Dabei wird das Mauerwerk unter Hochdruck abgestrahlt, wobei sich lose Bestandteile der Klinker und Fugen lösen und hinterher eine haftfähige Oberfläche entsteht, auf dem der Schlämmfugenmörtel abbinden kann.
Anschließend wird hydrophobiert, um zu vermeiden, dass dem Mörtel vor dem Abbinden der Zementleim entzogen wird. Beim Verschlämmen wird der Mörtel großflächig über das gesamte Mauerwerk (bzw. einzelne Teilflächen) mit einem Schwammbrett aufgezogen und der überschüssige Mörtel abgewaschen. In der Regel wird nach dem Abbinden des Mörtels die Fläche nochmals hydrophobiert. Eine glatte Oberfläche der Klinker trägt entscheidend zu einem guten optischen Endergebnis bei.




